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Elizabeth II. zu Besuch

 – Fliederstein verlor sich jüngst in einem
Wundervoll entworfnen Zeitungsbild:
Eine Frau mit Schüsselhut und kleinem
Lächeln ging durch dieses Bild, und wild

Guckte ihr ein – Fliederstein verstand es,
Was da guckte, wie und auch wohin,
Auszuloten als ein wahlverwandtes
Männergucken mit Bedeutung drin.

Ach, wie hatte er mit solchem Gucken
Selbst schon Frauen auf den Hut geguckt!
Ach, wie war ihm jetzt nach Händespucken,
Und wie hat es hinterm Ohr gejuckt,

Etwas zog ihn, etwas ließ ihn gleiten
Weg vom Sofa, mittenrein ins Bild,
Und er fand sich zwischen Zeitungsseiten
Und in Damendüfte eingehüllt,

Und er guckte! Hin zum Hut! Und träumte
Sich ganz langsam an den Hut heran,
Und das kleingeratne Lächeln räumte
Seinen Platz, ein Traumbild schäumte
Auf – und plötzlich traf es ihn:
Bums! das Lächeln einer Königin.

  



Aufschwung


 – Fliederstein beschließt an einem kalten

Winterabend, sich an den Gestalten,

Welche Mittelmaße fliehen,

Herz- und seelewärmend hochzuziehen.


Cäsar, beispielsweise, hat die Welt,

Nach dem Brockhaus, auf den Kopf gestellt,

Fliederstein erlebt es lesend neu,

Gloriesaugend und bewundrungsscheu.


Auch Napoleon sprengt als Lesegröße

Fliedersteins gehäufte Bücherstöße,

Die ihn bald schon eng gebaut umsäumen,

Angefüllt mit Held- und Weltenträumen.


Als aus Abend – Winternacht geworden,

Wärmt sich Fliederstein an Hunnenhorden,

Baut gedanklich eine Zeitentreppe,

Rückwärts führend via Hunnensteppe,


Und dort lässt er sich, umringt von allen

Hunnen, auf den Steppenboden fallen,

Ganz und gar erschöpft vom  Weltenwenden,

Und beschließt als Hunnengott zu enden.